Albert Einstein

Er wurde am 14. März 1879 in Ulm geboren. Die Eltern Pauline und Hermann Einstein unterhielten mit dem Onkel eine elektronische Firma. Seine Schwester Maja wird am 18. November 1881 geboren. Mit 6 Jahren besucht er eine katholische Volksschule, obwohl seine Familie jüdisch war. Mit 9 Jahren besucht er das Luitpold Gymnasium in München. 1894 geht die Familie nach Oberitalien, da die Firma in Konkurs ging. Albert soll in München bleiben, aber er verläßt ohne Abschluß das Gymnasium und reist seinen Eltern nach Mailand hinterher. Obwohl seine Leistungen in Mathematik und Physik hervorragend sind, besteht er im Oktober 1895 die Aufnahmeprüfung der Technischen Hochschule nicht. In Aarau (Schweiz) beendet er das Gymnasium mit der Natura und beginnt ein naturwissenschaftliches Studium am Züricher Polytechnikum.
Am 28. Juli 1900 erhält Einstein das Diplom als Fachlehrer in mathematischer Richtung. Bei dem Studium hat er auch seine erste Frau kennengelernt (Mileva Maric). Sie bekommen eine Tochter 1902 (Lieserl), noch im selben Jahr stirbt sein Vater. Am 6. Jan. 1903 heiraten Mileva und Albert in Bern. Die Tochter bleibt in Ungarn und wird wahrscheinlich adoptiert.
Einstein gründet die "Akademie Olympia" und wird dann Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft zu Bern. Am 14. März 1904 wird der Sohn Hans Albert in Bern geboren. Im Laufe der nächsten Jahre beendet er viele Arbeiten: Lichtquantenhypothese, Bestimmung der Moleküldimension, Brownsche Molekularbewegung, Elektrodynamik bewegter Körper, spezielle Relativitätstheorie, Nachtrag zur spezielle Relativitätstheorie mit der Formel E = mc2.
Albert erhält den Doktortitel. Danach noch mehr Arbeiten: Spezifische Wärme, Begründung der Quantentheorie des Festkörpers, Äquivalenzprinzip (ein wichtiger Schritt für die allgemeine Relativitätstheorie), Übersichtsartikel über das Relativitätsprinzip.
1908 wird Einstein dann Privatdozent an der Universität Bern. Er erhält ein Ehrendoktorat von der Universität Genf und von der Universität Zurüch wird er zum Professor berufen. Er hält einen Vortrag über die Strahlungstheorie ect. Er wird immer berühmter und angesehener.
1915 stellt er dann die allgemeine Relativitätstheorie auf und entdeckt den Einstein-de-Maas-Effekt.
Einstein kannte so gut wie jeden Naturforscher, Physiker/innen und Chemiker/innen. Die meisten sogar privat. Er bekommt mit seiner Frau noch einen Sohn und lernt dann seine Cousine Elsa Löwenthal kennen. Für sie empfindet er mehr als nur verwandtschaftliche Bindungen. 1914 trennt er sich von seiner Frau. Sie geht mit den Söhnen nach Zurüch. 1919 scheiden sich Albert und Mileva. Sie bekommt das Sorgerecht für die Kinder. Er heiratet dann seine Cousine Elsa in Berlin.
Durch Spenden entwickelt sich die finanzielle Grundlage für den Einstein-Turm.
1920 stirbt seine Mutter an einer schweren Krankheit. 1921 bekommt er dann endlich den Nobelpreis für seine Werke. 1923 legt er den ersten Grundstein für die Universität in Jerusalem und wird damit Ehrenbürger von Tel Aviv. 1924 ist der Einstein-Turm fertiggestellt. In den nächsten zwei Jahren stellt er mehrere Theorien auf und findet auch noch einiger heraus: Quantentheorie des einatomigen idealen Gases, er entdeckt ein Argument für den wellencharakter der Materie, er formuliert seine Entdeckung der Bose-Einstein-Kodensation. Dies sind seine letzten Entdeckungen von unstreitig großer Bedeutung.
Im Oktober 1927 setzt er sich intensiv beim Solvay-Kongreß in Brüssel zusammen mit Nils Bohr über die Grundlagen der Quantenmechanik auseinander. Im Februar des nächsten Jahres erleidet Einstein eine schwere Herzerkrankung. Er muß vier Monate nur im Bett liegen. Es dauert etwa ein Jahr bis Einstein wieder gesund ist. Er erhält die Max-Planck-Medaille und besucht die königliche Familie.
In den nächsten Jahren reist er mehrmals in die USA, engagiert sich für den Pazifismus und die Erhaltung der Weimarer Replubik. Er veröffentlicht 1933 den Briefwechsel zwischen ihm und Sigmund Freud über die Frage: "Warum Krieg?". Als dann die Nationalisten in Deutschland an die Macht kommen, beschließt er nicht mehr nach Deutschland zurückzugehen. Er tritt aus der preußischen Akademie der Wissenschaftler aus und beendet jegliche Verbindung mit offiziellen deutschen Institutionen. Er bleibt erst mal in Belgien.
1934 erscheint ein Sammelwerk von Einsteins Aufsätzen unter dem Titel: "Mein Weltbild". Kurz danach wird das Einstein-Podolky-Rosen-Paradoxen veröffentlicht. Die Debatte über die Grundlagen der Quantenmechanik kommt zu einem gewissen Abschluß durch die Erwiderung Bohr. Im August 1935 kauft Einstein sich ein Haus in Princeton. Am 20. Dez. 1936 stirbt seine Frau Elsa Einstein in Princeton. Daraufhin kommt der Sohn Hans Albert mit seiner Familie in die USA. 1939 kommt dann auch seine Schwester Maja zu ihm und bleibt da bis zu ihrem Tod.
Noch in diesem Jahr unterzeichnet er einen Brief an Präsidenten der USA F.D. Roosevelt, in dem er auf die Möglichkeit der Atombombe und die Gefahr einer solchen Waffe in deutscher Hand hinweist. Der Krieg beginnt und Einstein schreibt einen weiteren Brief über die Atombombe an Roosevelt. Einstein wird amerikanischer Staatsbürger. 1941 beginnt die Entwicklung der Atombombe doch Einstein wird nicht beteiligt, da er als Sicherheitsrisiko angesehen wird. Außerdem tritt in diesem Jahr die USA in den Krieg ein. Zwei Jahre später wird Einstein Berater der US Navy für hochexplosive Sprengstoffe. Viele Physiker haben Angst wegen der Atombombe. Einstein versucht durch einen weiteren Brief an den Präsidenten Roosevelt die Möglichkeit zu schaffen, daß die Physiker ihre Sorge über den Einsatz der Atombombe vortragen können. Noch in diesem Jahr wird die erste Atombombe über Hiroshima abgeworfen.
Einstein hält bei einem Nobel-Gedenkdinner eine Rede mit dem Titel: "The war is won, bud peace is not" 1946 tritt er in die Weltregierung ein. Zwei Jahre später stirbt seine erste Frau Mileva Maric. Einstein wird am Unterleib operiert, wobei ein großes Aorten-Aneurysma entdeckt wird. In Florida erholt er sich. 1951 stirbt seine Schwester Maja. Am 13. April 1955 ist das Aneurysma geplatzt und am 18. April stirbt Einstein. Er ist 76 Jahre alt geworden. Seine Leiche wird noch am selben Tag eingeäschert und nach der Trauerfeier an einem unbekannten Ort verstreut.

Die spezielle Relativitätstheorie (1905)

Einstein erkannte die Zeit als relative Größe, was er mit dem sogenannten Zwillingseffekt verdeutlichte: Zwilling A bleibt auf der Erde, Zwilling B umkreist sie mit annähender Lichtgeschwindigkeit. Bei seiner Rückkehr ist B weniger gealtert, d.h. die Zeit ist keine absolute Größe, sondern vergeht bei hoher Geschwindigkeit des Körpers, in dem sie gemessen wird, langsamer(sogenannte Zeitdilatation). Deshalb ergänzte Einstein das dreidimensionale Koordinatensystem (Länge, Breite, Höhe) durch die Dimension Zeit (Raum-Zeit-Kontinuum). Raum und Zeit wurden nicht länger als separate physikalische Größen angesehen. Weitere Folgerungen: Hält eine Person eine Zeitung, so wird ein außerhalb des Zuges stehender Beobachter die Breite der Zeitung geringer einschätzen, als sie tatsächlich ist(Längenkontraktion). Die Höhe bleibt hingegen unverändert. Bei Lichtgeschwindigkeit wäre die Zeitung nur als Strich wahrzunehmen. Gleichzeitig bewies Einstein, daß in der Natur keine höhere Geschwindigkeit als die des Lichtes erreicht werden kann. Die spezielle Relativitätstheorie wies außerdem nach, daß die Masse eines Körpers steigt, wenn er sich bewegt. Aus dieser Überlegung leitete Einstein seine berühmte Formel E = mc2 ab. Energie und Masse wurden nicht länger getrennt untersucht, sondern zusammengefügt und zur Geschwindigkeit des Körpers in Beziehung gesetzt. Daraus folgt, daß Energie in Masse überführt werden kann und umgekehrt. Mit anderen Worten: Die Masse eines Körpers entspricht einer gewaltigen Energiemenge, die gewissermaßen in seinem Innern "ruht". Atomare Energie: Atome können Energie in Form von Strahlung abgeben oder aufnehmen. Potentielle Kernenergie: Energie wird frei bei Kernreaktionen.

Die allgemeine Relativitätstheorie (1915)

Einsteins allgemeine Relativitätstheorie ist eigentlich eine Gravitationstheorie, die das Newtonsche Trägheitsgesetz(F = ma) aufhob. Er stellte fest, daß es im vierdimensionalen Raum keine geraden Linien gibt. Auch Lichtstrahlen werden durch die Masse von Himmelskörpern abgelenkt(Raumkrümmung). Diese Krümmung ist verantwortlich für die Planetenbahnen. Einstein erkannte, daß die Zeit von der Gravitation abhängig ist. Je geringer die Anziehung, desto schneller vergeht die Zeit. Anders ausgedrückt: Auf einem großen Planeten läuft eine Uhr langsamer als ihr Pendant auf einem kleineren Planeten. Wenn Einsteins Theorien stimmen, müssen sogenannte Gravitationsfelder um alle Planeten existieren. Trotz vieler Versuche ist ihr Nachweis bis heute nicht gelungen.

Comic Kopf Einstein

Ein paar Sprüche von Einstein :